Massagen

Entspannungsmassage

Massagen können einfach zum Wohlfühlen eingesetzt werden. Bei sanfter Meditationsmusik und dem Einsatz spezieller Aromaöle wird nicht nur der Körper, sondern auch der Geist entspannt. Wenn der Geist zur Ruhe kommt, können sich auch Muskulatur und Organe des Körpers entspannen. Durch die Energie, welche durch die Finger des Behandlers fließt, richtet sich das Energiefeld des Patienten neu aus. So kann es dabei zur Lösung von Blockaden kommen.

Um die Entspannung zu intensivieren, kann vor der Massage eine Sitzung in einer Infrarotkabine durchgeführt werden. Diese lockert durch Wärmeanwendung über Infrarotstrahlen die Muskulatur von innen und trägt zur Entgiftung des Organismus bei.

Es können wahlweise Teil- oder Ganzkörperölmassagen gebucht werden.

Klassische Massage

Wie lange Massage schon angewandt wird, ist nicht genau bekannt. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass sie im Altertum, zur Zeit der Pharaonen im alten Ägypten, in der Antike und bei den Römern zur Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparates eingesetzt wurde.

Die klassische Massage wie wir sie heute kennen dient der mechanischen Beeinflussung der Haut, des Bindegewebes und der Muskulatur durch Dehnungs-, Zug- und Druckreiz. Die Grifftechniken der klassischen Massage haben sich fortentwickelt. Man wendet heute bei der klassischen Muskelmassage Streichungen, Walkungen, Knetungen, Friktionen, Reibe-, Klopf- und Schüttelgriffe an.

Die Wirkung der Massage erstreckt sich von der behandelten Stelle des Körpers über den gesamten Organismus und schließt auch die Psyche mit ein.

Manuelle Verfahren

Einseitige Belastungen und/oder zu wenig Bewegung sind nur zwei der möglichen Ursachen für Rückenbeschwerden.

Unter “manuellen Verfahren” versteht man verschiedene Arten von Massagen, die der Dehnung, Streckung und Energetisierung zum Zweck der Mobilisation des Bewegungsapparates dienen.

Anwendungsgebiete

Da sich die theoretischen Grundlagen der einzelnen Massagearten sehr stark unterscheiden und diese auf völlig unterschiedlichen Behandlungstheorien basieren, ist die Anzahl der Wirkungsweisen auf den Körper sehr groß

Massage kann prophylaktisch angewendet werden, wie z.B. bei Leistungssportlern zur Vorbereitung der Muskulatur auf sehr starke muskuläre Belastung, zwischendurch zur Lockerung und Entkrampfung (Detonisierung), sowie anschließend als Erholungsmassage.

Angebracht ist eine klassische Massage auch bei Personen, die ständig eine sehr einseitige Belastung haben oder sich in ungünstiger Haltung (Fehlhaltung, Fehlstatik) befinden, wie z.B. Fliesenleger, Serviererinnen oder Zahnärzte, um einige zu nennen. Hier kann man vorbeugend mit Massage behandeln um schwerwiegenden Erkrankungen vorzubeugen.

Massagen werden klassisch angewendet bei vielen Erkrankungen des Bewegungsapparates, wie zum Beispiel Morbus Bechterew, Morbus Scheuermann, Lumbago, Arthrose, Schulter- und Hüftgelenkschmerzen, Myalgien, zur Nachbehandlung von Muskelverletzungen, Operationsfolgen und Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises.

Weitere Anwendungsgebiete sind:

  • Schmerzlinderung
  • Einwirken auf innere Organe über Reflexbögen
  • Psychische Entspannung
  • Verbesserung des Zellstoffwechsels im Gewebe
  • Entspannung von Haut und Bindegewebe
  • Beeinflussung des vegetativen Nervensystems
  • Lokale Steigerung der Durchblutung
  • Senkung von Blutdruck und Pulsfrequenz
  • Entspannung der Muskulatur
  • Lösen von Verklebungen und Narben
  • Verbesserte Wundheilung

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